Sicherheit

Sicherheit in Bremen

Warum sich viele Bremer am Hauptbahnhof unwohl fühlen — und was die CDU Bremen-Stadt für mehr Sicherheit konkret fordert.

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Für mehr Sicherheit in bremen

Worum geht es

Sicherheit in Bremen: Warum das Sicherheitsgefühl im Alltag zählt

Sicherheit ist keine abstrakte Statistik. Sie entscheidet, ob man abends noch mit der Straßenbahn nach Hause fährt, ob Eltern ihre Kinder allein zum Training schicken und ob man den Weg über den Bahnhofsvorplatz nimmt — oder lieber außen herum geht. Wer solche Umwege plant, hat ein Stück Freiheit verloren, ganz gleich, was die Kriminalstatistik sagt.

Dabei gibt es zwei Wahrheiten, die man zusammen aussprechen muss: Die Gesamtkriminalität in Bremen ist zuletzt deutlich gesunken. Gleichzeitig nimmt die Gewalt zu — Messerangriffe und schwere Körperverletzungen steigen zweistellig. Genau diese Delikte prägen das Sicherheitsgefühl. Ein Taschendiebstahl weniger tröstet niemanden, der am Bahnhof eine Messerstecherei erlebt hat.

Auf dieser Seite finden Sie die Einordnung: wo Bremen steht, was das für den Alltag bedeutet, wofür die CDU Bremen-Stadt steht — und an wen Sie sich mit einem konkreten Anliegen wenden können.

BÜRGERFRAGE

Warum sehe ich in meinem Stadtteil so selten eine Streife?

UNSER ZIEL

Eine Polizei, die da ist, wenn man sie braucht — sichtbar, ausgestattet, einsatzfähig.

Was das für Bremen bedeutet

Kriminalität in Bremen: Weniger Straftaten, mehr Gewalt

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt beide Seiten. Im Land Bremen wurden 94.401 Straftaten erfasst — ein Rückgang um rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aufklärungsquote stieg auf 49 Prozent. Einbrüche, Raub und Diebstahl gingen zurück. Das ist zunächst eine gute Nachricht, und sie ist vor allem ein Verdienst der Polizistinnen und Polizisten.

Die schlechte Nachricht steht in derselben Statistik: Messerangriffe stiegen um 36 Prozent — von 389 auf 527 Fälle. Schwere und gefährliche Körperverletzungen nahmen um 32 Prozent zu, von 1.503 auf 1.976 Fälle. [Quelle: PKS 2025, Land Bremen; Zahlen vor Veröffentlichung gegen Senatsmitteilung prüfen]

Und während die Gewalt steigt, sinkt die Einsatzfähigkeit: Bremen ist das einzige Bundesland ohne durchgehende 24/7-Einsatzbereitschaft des Spezialeinsatzkommandos — seit Oktober gibt es keine verlässliche Rufbereitschaft des SEK mehr. Das neue Polizeigesetz bringt Waffenverbotszonen und die elektronische Fußfessel, aber beides muss auch kontrolliert werden. Kontrollen brauchen Personal. Und genau daran fehlt es.

Was haben wir erreicht

Innere Sicherheit: Wofür die CDU Bremen-Stadt steht

Sicherheitspolitik beginnt mit Ehrlichkeit: Man kann keine neuen Aufgaben beschließen und gleichzeitig beim Personal tricksen. Unsere Prioritäten:

  • Ehrliche Personalpolitik statt Zielzahlen auf dem Papier. Der Senat verkündet regelmäßig neue Zielzahlen für die Polizei — erreicht werden sie nicht. Wir fordern eine Personalplanung, die Zugänge, Abgänge und Pensionierungen realistisch rechnet, und eine Ausbildungskapazität, die dazu passt.
  • Ein SEK, das immer einsatzfähig ist. Bei einer Geiselnahme oder einem Amoklauf zählt jede Minute. Dass Bremen als einziges Bundesland keine durchgehende SEK-Bereitschaft hat, ist ein Sicherheitsrisiko. Der Senat muss die Einsatzfähigkeit wiederherstellen — 24/7, an 365 Tagen.
  • Messergewalt konsequent bekämpfen. Waffenverbotszonen wirken nur, wenn sie kontrolliert werden. Wir wollen anlassunabhängige Kontrollen in den Verbotszonen, konsequente Sanktionen — und die elektronische Fußfessel als Schutzinstrument, gerade bei häuslicher Gewalt.
  • Ausstattung und Digitalisierung der Polizei. Moderne Schutzausrüstung, funktionierende IT und digitale Ermittlungswerkzeuge sind keine Extras. Eine Polizei, die Berge von Papierakten schiebt, verliert Zeit, die auf der Straße fehlt.
  • Neutralität der Polizei. Bürger müssen darauf vertrauen können, dass die Polizei neutral und unparteiisch handelt — auch im Erscheinungsbild. Religiöse Symbole als Teil der Uniform sind damit nicht vereinbar.

Was haben wir erreicht

Sicherheitspolitik in der Bürgerschaft: Was die CDU durchgesetzt hat

Als Opposition stellen wir keine Innensenatorin — aber wir setzen Themen, bis sie nicht mehr ignoriert werden können:

Die elektronische Fußfessel kommt. Die CDU-Fraktion hat ihre sofortige Einführung im Land Bremen gefordert — lange bevor sich die Koalition bewegte. Inzwischen hat der Koalitionsausschuss die Fußfessel in die Novelle des Polizeigesetzes aufgenommen, insbesondere zum Schutz vor schwerer häuslicher Gewalt und Femiziden.

Die SEK-Lücke ist öffentlich. Dass Bremen seit Oktober keine verlässliche SEK-Rufbereitschaft hat, wäre ohne unsere parlamentarische Nachfrage kein Thema geworden. Jetzt steht der Senat unter Zugzwang, die Einsatzfähigkeit wiederherzustellen.

Kontakt

Ihr Ansprechpartner

Sie haben eine Frage, einen Vorschlag oder ein Anliegen zum Thema Verkehr in Bremen? Sie müssen nicht wissen, wer intern zuständig ist: Schreiben Sie uns — oder kontaktieren Sie die Person unten direkt. Bei Themen außerhalb unserer Zuständigkeit sagen wir das ehrlich und helfen bei der Orientierung.

Marco Lübke

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